Aktuelle Meldungen
Gewichtsdiskriminierung

Kinder leiden häufig massiv unter den Folgen

Für Kinder und Jugendliche sind die Folgen von Stigmatisierungen aufgrund eines (stark) erhöhten Körpergewichtes besonders belastend. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) hin. Dennoch ist die Studienlage zur Gewichtsdiskriminierung gerade von Kindern und Jugendlichen noch immer höchst mager.
Jodversorgung

Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen unzureichend

Jod ist für die Produktion von Schilddrüsenhormonen unerlässlich. Neue Befunde weisen darauf hin, dass schon ein milder bis moderater Jodmangel zu verringerten kognitiven Fähigkeiten bei Kindern führen kann.
Invasive S.-aureus-Infektionen

Epidemiologie und Mortalität bei hospitalisierten Säuglingen

Staphylococcus aureus war in der Vergangenheit eine der Hauptursachen für Morbidität und Mortalität auf Neugeborenen-Intensivstationen (NICU). Die aktuelle Inzidenz und die zurechenbare Mortalität einer spät einsetzenden invasiven S.-aureus-Infektion bei hospitalisierten Säuglingen sind unbekannt, weshalb eine amerikanische Studiengruppe dies geschätzt hat.
Autismus-Spektrum-Störung

Überraschend hohe Prävalenz bei Mädchen

Zwei Überraschungen haben die Ergebnisse einer Kohortenstudie in Schweden zu Tage gefördert: Die Diagnoserate der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) hat sich zwischen 1985 und 2020 in Schweden verzehnfacht und die Prävalenz der ASS bei Mädchen ist deutlich höher als vermutet.
Gesundheitsstatus

Wohnregion von Kindern auch relevant

Die Wohnregion und Nachbarschaft, in der Kinder und Jugendliche in den USA leben, hat offenbar einen signifikanten Einfluss auf den Gesundheitsstatus: zum Beispiel auf die Rate von Hospitalisierungen, der Inanspruchnahme der Notaufnahme oder die Asthma-Inzidenz.
Neue S3-Leitlinie

Empfehlungen zur Stilldauer im ersten Lebensjahr

Die neue S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ soll sowohl Gesundheitsfachpersonal als auch Eltern eine klare, wissenschaftlich fundierte Orientierung geben. Verschiedene Berufsverbände und Fachgesellschaften kritisieren jedoch bestimmte Aspekte der Empfehlungen.
Typ-1-Diabetes

USA ist Vorreiter bei KI-gestützter Telemedizin

Kann eine KI-gestützte telemedizinische Versorgung die Diagnose von Stoffwechselerkrankungen wie dem Typ-1-Diabetes beflügeln und auch zu passenderen und rascheren Behandlungen führen? In den USA zumindest ist man davon überzeugt.
In eigener Sache

Vom Blatt zur Marken-Plattform: Die neue Medical Tribune

Die Medical Tribune Deutschland (MT) begleitet Ärztinnen und Ärzte seit den 1960er-Jahren mit praxisrelevanten, pointierten und verständlich aufbereiteten Informationen. Unter dem Claim „Hier spielt die Medizin“ erneuert sich die Marke inhaltlich, visuell und technologisch. Der Relaunch für Digital und Print hat das Ziel, den veränderten Informationsgewohnheiten noch besser gerecht zu werden.
Offener Ductus arteriosus

Aktive vs. abwartende Behandlung bei Frühgeborenen

Jüngste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine abwartende Behandlung eines hämodynamisch signifikanten Ductus arteriosus (PDA) zu besseren Ergebnissen führen kann. Eine aktuelle Meta-Analyse führte daher eine Bewertung der klinischen Ergebnisse einer aktiven Behandlung im Vergleich zu einer abwartenden Behandlung durch.
Atopische Dermatitis

Welche Faktoren bestimmen Remission oder Persistenz?

Bei vielen Kindern beginnt die Atopische Dermatitis (AD) im frühen Säuglingsalter, schwächt sich in späteren Jahren oft ab oder verschwindet sogar völlig. Von welchen Faktoren die Remission bestimmt wird, haben Forschende an der Charite in Berlin untersucht.
Prävention von Geburt an

Kardiovaskuläre Risiken begünstigen kognitive Defizite

Schlechte kardiovaskuläre Risikofaktoren in der Kindheit oder Jugend ziehen nicht nur mehr kognitive Einschränkungen im Alter nach sich, sondern wirken sich auch bereits in der Adoleszenz aus. Dies ist das Ergebnis einer breit angelegten finnischen Kohortenstudie.
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