Aktuelle Meldungen
Postinfektionssyndrom (PIS)

Senkt frühe antivirale Medikation das Risiko?

Das Post-COVID-19-Syndrom trägt wesentlich zur langfristigen Morbidität nach einer Infektion mit dem Coronavirus bei. In einer Kohortenstudie wird nun untersucht, ob die frühzeitige Einnahme oraler antiviraler Medikamente mit einem geringeren Risiko für ein Postinfektionssyndrom bei ambulant behandelten COVID-19-Patienten verbunden ist.
Videospiele

Prävalenz des kritischen Konsums auch nach Corona erhöht

In der Pandemie hat sich die Prävalenz der Video- und Computerspielsucht unter Jugendlichen in Deutschland mehr als verdoppelt und liegt – trotz wieder sinkender Prozentraten – derzeit immer noch über dem Niveau von 2019. Das gibt Anlass zur Sorge, meinen die beteiligten Forscher des UKE in Hamburg.
Forschungsprojekt IMPRESS

Wie Eltern über Impfungen denken

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt regelmäßig Befragungen zum Thema Impfen, Impfwissen, Impfskepsis und Impfakzeptanz durch. So sind kürzlich die Ergebnisse einer Befragung von Eltern mit Kindern unter sieben Jahren im Rahmen des IMPRESS-Projektes veröffentlicht worden, die gerade auch für Pädiater interessant sind.
Gesundheits­untersuchung

Bis 20 Jahre jetzt auch für Pädiater abrechenbar

Für die Kinder- und Jugendmedizin ist das etwas grundlegend Neues: Ab sofort können auch Pädiaterinnen und Pädiater die Gesundheitsuntersuchung für Erwachsene bei 18- bis 20-jährigen Patientinnen und Patienten vornehmen und abrechnen. Bisher waren diese Leistungen nur Allgemeinärztinnen und Allgemeinärzten sowie Hausarzt-Internistinnen und -Internisten vorbehalten.
Neue S3-Leitlinie

Empfehlungen zu seltenem genetischem Syndrom DS22q

Vor Kurzem ist die „S3-Leitlinie Deletion- und Duplika­tionssyndrom 22q11.2 im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (DS22q)“ erschienen. Dieses Syndrom ist nach dem Down-Syndrom das häufigste bekannte ­genetische Syndrom des Menschen.
Künstliche Intelligenz

Chatbots bei Lösung psychischer Probleme stark im Kommen

In den USA haben 19 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 21 Jahren 2025 mindestens einmal einen Chatbot um Rat gefragt, um ihre psychischen Probleme lösen zu können. Das sind 6 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Fast jeder Zweite (43 Prozent) nutzt die KI hierzu sogar monatlich, 11 Prozent wöchentlich.
Respiratorisches Synzytial-Virus

RSV-Immunisierung mit Nirsevimab in der zweiten Saison

Kürzlich wurden im Lancet die sogenannten NIRSE-GAL-Daten aus Galizien in Spanien zur zweiten RSV-Saison publiziert. Die Studie untersuchte die Auswirkungen einer universellen Nirsevimab-Prophylaxe bei Säuglingen auf RSV-bedingte Hospitalisierungen in der zweiten Saison.
Schwedische Kohortenstudie

22 Prozent der Kleinkinder mit funktioneller Obstipation

Eine schwedische Studie liefert sehr differenzierte Daten zu Stuhlfrequenz, -konsistenz, Risikofaktoren und Therapieverläufen von Kindern bis zum Alter von 2,5 Jahren. Überraschend ist dabei, wie häufig bei Kindern in den ersten 30 Lebensmonaten eine funktionelle Obstipation entdeckt wurde.
Im Sommer in die Berge

Wer denkt schon an eine Höhenkrankheit bei Kindern?

Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit der Wanderurlaube in den Sommerferien. Wer mit Kindern und Jugendlichen dabei auf Bergen hoch hinaus will, sollte jedoch nicht nur an den Schutz vor Sonnenstrahlung, Hitze oder Kälte denken, sondern auch an ein Phänomen, das häufig stark unterschätzt wird: die Höhenkrankheit.
Adipositas

Neue Empfehlungen zur medikamentösen Therapie

Die Leitlinie zur „Therapie und Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter“ wurde vorzeitig in Bezug auf die medikamentöse Therapie aktualisiert. Sie enthält nun Empfehlungen zu GLP-1-Rezeptoragonisten.
Opioidvergiftungen

Vielfach fehlt das Risikobewusstsein

Eltern sollten von Pädiatern weit besser als bislang über den richtigen Umgang mit starken Schmerzmitteln und die damit verbundenen Risiken aufgeklärt werden. Hintergrund dieser Forderung sind die Ergebnisse einer breit angelegten Registerstudie aus Dänemark.
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