Aktuelle Meldungen
Melatonin-Gummibärchen

Keine hormonhaltigen Einschlaf-Süßigkeiten für Kinder

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) hat vor der Einnahme von frei verkäuflichen melatoninhaltigen Gummibärchen gewarnt, weil diese zunehmend als Einschlafhilfen für Kinder angepriesen werden. Da diese Gummibärchen als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden, unterliegen sie weniger strengen Zulassungs- und Sicherheitsanforderungen als Arzneimittel.
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV)

Prävention mit Nirsevimab versus maternale Immunisierung

Nahezu zeitgleich wurden 2024 der monoklonale Antikörper Nirsevimab zur Prophylaxe von RSV-Infektionen bei Säuglingen und eine maternale Immunisierungsmöglichkeit gegen RSV weltweit eingeführt. Mehrere Studien haben die Effektivität der beiden unterschiedlichen Präventionsverfahren miteinander verglichen.
Hebammengeleitete Kreißsäle

Stellungnahme der DGPM zur neuen Richtlinie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Mitte März 2026 Anforderungen an Strukturen und Prozesse einer durchgängig hebammengeleiteten Betreuung von Geburten im Krankenhaus beschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e. V.(DGPM) hat hierzu Stellung bezogen.
Rauchende Jugendliche

Tabak- und Vapingprodukte auf dem Vormarsch

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hat darauf hingewiesen, dass insbesondere bei den Zwölf- bis 17-jährigen Nikotinprodukte wieder im Aufwind sind. Insgesamt rauchte im Jahr 2025 knapp jeder zehnte Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren und damit 3,5 Prozentpunkte mehr als noch vier Jahre zuvor.
Soziale Medien und Wohlbefinden

Auch zu wenig Social Media kann negative Folgen haben

Dass ein zu hoher Nutzungsgrad sozialer Medien im Kindes- und Jugendalter zu vielfältigen negativen Effekten führen kann, wird kaum mehr bezweifelt. Dass jedoch bei älteren Schülern auch eine komplette Social-Media-Abstinenz unter bestimmten Umständen zu einem schlechten Wohlbefinden führen kann, ist weniger bekannt.
Behinderten­gleichstellungsgesetz

Chance erst mal verpasst

Das Bundeskabinett hat nun den Gesetzesentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) beschlossen. Doch diese Verbesserungen ändern nach dem Urteil von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, nichts daran, dass das Hauptziel des Gesetzesentwurfs nicht erreicht werden wird.
Verhaltensentwicklung

Wie stark begünstigen hochverarbeitete Lebensmittel Verhalte...

Bereits die Zunahme des Energieanteils in Höhe von 10 Prozent in Form von ultrahochverarbeiteten Lebensmitteln war in einer großen kanadischen Kohorte bei dreijährigen Kindern mit mehr Verhaltens- und emotionalen Auffälligkeiten im Vorschulalter assoziiert.
Hohes Belastungsempfinden

Welche Rolle spielen die multiplen Krisen bei Jugendlichen?

Sind die zahlreichen Krisen die wesentliche Ursache für die psychischen Belastungen vieler junger Menschen? Nein, sagt Professor Andreas Hillert von der Schön Klinik Roseneck. Ausschlaggebend sei vielmehr eine starke lebensperspektivische Orientierungslosigkeit von Jugendlichen und Adoleszenten.
Körperliche Aktivität

„Rezept für Bewegung“ für Kinder und Jugendliche

Körperliche Aktivität kommt Erwachsenen wie auch Kinder und Jugendlichen gleichermaßen zugute. Vom deutschlandweit eingesetzten „Rezept für Bewegung“ können in Rheinland-Pfalz jetzt auch Kinder und Jugendliche profitieren. Für sie gelten im Schnitt 60 Minuten tägliche Bewegung als Zielgröße.
Psychische Erkrankungen

Häufigster Grund für Einweisung ins Krankenhaus bei Kindern

Die anhaltenden Kriege und Krisen hinterlassen bei immer mehr Kindern ihre Spuren. Das könnte zumindest ein Grund sein, warum psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen 2024 die häufigste Ursache für stationäre Behandlungen von Kindern und Jugendlichen waren.
Kranke Kinder

Wie verlässlich ist das Bauchgefühl der Eltern?

Bei den meisten Kinder, bei denen keine schwere Krankheit vorliegt, machen sich die Eltern oft grundlos Sorgen. Sind Kinder hingegen tatsächlich schwer erkrankt, haben die Eltern häufig den richtigen Riecher und bangen zu Recht um ihr Kind.
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