Wie gehen andere Länder mit dem Thema frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) für Kinder unter 3 Jahren um? Und welche Konsequenzen hat das für Kinder, Familien und Gesellschaft? Die Modelle der Kinderbetreuungskulturen in Deutschland, Dänemark und Frankreich sind sehr unterschiedlich, wie dieser Beitrag zeigt.
Die ersten Lebensjahre eines Menschen sind prägend für seine gesamte Entwicklung. Die Frage, von wem, wo und wie ein Kind in dieser Phase betreut wird, ist daher von grundlegender Bedeutung. Die institutionelle Betreuung von Kleinkindern ist weit mehr als eine praktische Notwendigkeit für berufstätige Eltern – sie hat tiefgreifenden Einfluss auf Bildungschancen, soziale Bindungen und gesellschaftliche Teilhabe. Wie sie organisiert ist, welche Ziele sie verfolgt und welchen Stellenwert sie innerhalb einer Gesellschaft einnimmt, wird maßgeblich durch historische, kulturelle, wirtschaftliche und politische Faktoren bestimmt.
Ein Blick über den nationalen Tellerrand zeigt, wie unterschiedlich andere Länder mit dem Thema frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) für Kinder unter drei Jahren umgehen und welche Konsequenzen dies für Kinder, Familien und Gesellschaft hat. Die nachfolgend vorgestellten Beispiele Deutschland, Dänemark und Frankreich repräsentieren drei Modelle von Kinderbetreuungskulturen, die jeweils eigene historische, soziale und politische Wurzeln haben.
Frühkindliche Bildung als politisches Ziel der EU
Betreuungsangebote für Kleinkinder sind seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der europäischen Politik zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Frauen und zur Sicherstellung gleicher Bildungschancen. 2002 verpflichteten sich die EU-Mitgliedstaaten, bis 2010 mindestens 33 % der Kinder unter 3 Jahren in frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote aufzunehmen. Aktuell besuchen 38 % der Kinder unter 3 Jahren in der Europäischen Union eine Einrichtung der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Bis 2030 sollen es nach Willen des Europäischen Rates mindestens 45 % werden. Bei den über 3-Jährigen sind es EU-weit bereits 93 %, die eine Einrichtung der FBBE besuchen [1].
Deutschland: Betreuungsunterschiede zwischen Ost- und West
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit seinem Angebot für unter 3-Jährige hinter vielen anderen Ländern zurück und weist mit 23,3 % (2024) im Vergleich zu Dänemark und Frankreich die geringste Betreuungsquote auf [2]. Die Betreuungslandschaft in Deutschland zeigt noch immer eine deutliche Zweiteilung zwischen Ost und West. In den alten Bundesländern bleibt die Mehrheit der Kinder unter 3 Jahren in familiärer Obhut. Lediglich ein Drittel nimmt institutionelle Betreuungsmöglichkeiten in Anspruch. Im Gegensatz dazu nutzen in den neuen Bundesländern mehr als die Hälfte der Familien Angebote der FBBE [3]. Der elterliche Bedarf an einem Betreuungsplatz für unter 3-Jährige lag 2023 deutschlandweit bei 51 %, in Ostdeutschland bei 63 % und in Westdeutschland bei 49 % [4]. Das bedeutet, dass nicht alle Familien mit Bedarf auch ein Angebot der FBBE nutzen können – trotz des seit 1. August 2013 bestehenden Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz [4]. Regional bestehen besonders in ländlichen westdeutschen Gebieten größere Versorgungslücken als in städtischen Räumen.
Konservative Prägung vs. sozialistische Betreuungstradition
Auch die Öffnungszeiten von Kitas unterscheiden sich zwischen West- und Ost: In ostdeutschen Bundesländern öffnen sie in der Regel früher am Tag und bleiben länger geöffnet als in westdeutschen. Ob in Kitas oder Schulen – nach wie vor ist in Westdeutschland das Halbtagsmodell verbreitet. Dieses hat seine historischen Wurzeln in zwei wesentlichen Prinzipien der westdeutschen Gesellschaft: erstens der bürgerlichen Vorstellung, dass Bildung und Erziehung getrennte Bereiche sind, und zweitens dem traditionellen Grundsatz, dass die Familie bei Erziehungsfragen Vorrang vor staatlichen Einrichtungen hat [5]. Nicht zuletzt wird es durch die föderale Bildungshoheit der Länder gestützt, die unterschiedliche regionale Entwicklungen ermöglicht hat.
Die DDR entwickelte im Kontrast zur westdeutschen bürgerlichen Tradition ein sozialistisches Frauenbild der berufstätigen Mutter und etablierte die nötigen strukturellen Voraussetzungen dafür – Strukturen, die trotz allmählicher Annäherung bis heute fortbestehen.
Das frühkindliche Betreuungssystem in Deutschland spiegelt deutlich die Merkmale eines konservativ-korporatistischen Wohlfahrtsstaates nach Esping-Andersen [6] wider. Es ist durch das Subsidiaritätsprinzip geprägt: Freie Träger wie kirchliche und wohlfahrtsverbandliche Organisationen spielen eine vorrangige Rolle bei der Bereitstellung von Betreuungsplätzen, während der Staat nur ergänzend eingreift. Besonders kennzeichnend ist eine im Westen verankerte Geschlechterkultur, die die Mutter als erste Erziehungsinstanz für Kinder bis 3 Jahre sieht [7].
Hohe Teilzeitquote unter Müttern in Deutschland
Diese gesellschaftliche Norm ist typisch für konservativ geprägte Wohlfahrtsstaaten. Sie fördert ein starkes bis moderates männliches Ernährer-Modell aufgrund von Einkommensunterschieden zwischen den Partnern, das staatlich durch steuerliche Instrumente wie das Ehegatten-Splitting gefördert wird. Erst Mitte der 2000er-Jahre rückte die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in den politischen Fokus, was sich im Tagesbetreuungsausbaugesetz von 2005 und der Erweiterung des Rechtsanspruchs auf Kinder ab einem Jahr manifestierte. Ein rasanter Wandel und Ausbau der Kindertagesbetreuung in Deutschland war die Folge [8].
In den vergangenen Jahrzehnten hat Deutschland auch in punkto Frauenerwerbstätigkeit aufgeholt (2024: 73,9 %) [9]. In Deutschland ist der Anteil erwerbstätiger Mütter mit jüngeren Kindern, die in Teilzeit arbeiten, im EU-Vergleich jedoch besonders hoch: 2020 arbeiteten 69,3 % der Frauen mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren in Teilzeit – fast doppelt so viele wie im EU-Durchschnitt (33,9 %) [10].
Dänemark: frühkindliche Betreuung als fester Bestandteil des Wohlfahrtssystems
In der EU weist Dänemark eine der höchsten Betreuungsquoten für Kinder unter 3 Jahren auf. Rund 69,9 % aller Kleinkinder in Dänemark im Alter unter 3 Jahren befanden sich 2023 in institutioneller Betreuung [11]. Das dänische Wohlfahrtssystem zeichnet sich durch starke staatliche Beteiligung aus – mit steuerfinanzierter Kinderbetreuung und umfassender sozialer Infrastruktur, die eine hohe Frauenerwerbsquote (2024: 74,5 %) [12] ermöglicht. Dänemark nimmt in der EU bezüglich der Erwerbsbeteiligung von Frauen ungeachtet der Anzahl und des Alters der zu betreuenden Kinder eine Spitzenstellung ein. Über 70 % der Mütter waren 2021 vollzeitbeschäftigt [13]. Seit Jahrzehnten verfolgt die dänische Politik das Ziel, Frauen und Männer gleichermaßen für eine ganztägige Erwerbstätigkeit zu gewinnen. Dabei setzt das Steuer- und Sozialversicherungssystem gezielt Anreize für die Vollzeitbeschäftigung beider Elternteile [14]. Trotz gelegentlicher Reformen in Teilbereichen besteht ein stabiler politischer Konsens über die Grundwerte des Systems. Die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in Dänemark ist fest in diesem umfassenden Wohlfahrtssystem verankert.
Universelle Betreuungsgarantie im nordischen Wohlfahrtsstaat
Die gesetzliche Grundlage für die öffentliche Kinderbetreuung wurde in Dänemark bereits 1964 geschaffen. Seitdem wurde das System stetig ausgebaut. Bereits 1990 befand sich knapp die Hälfte der Kinder unter 3 Jahren in institutioneller Betreuung [15]. Seit 2004 sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet, ausreichend Plätze bereitzustellen. Die Betreuung findet in der Regel ganztags statt, Montag bis Donnerstag von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr und freitags bis 16:30 Uhr.
In Dänemark besteht ein gesetzlicher Anspruch auf einen Platz in der FBBE für alle Kinder ab 26 Wochen (etwa 6 Monate) bis zum Schuleintrittsalter. Diese universelle Garantie ist ein Kernmerkmal des dänischen Sozialstaats und spiegelt die sozialdemokratische Tradition des nordischen Wohlfahrtsmodells wider. Die Kommunen übernehmen etwa 75 % der Kosten für die Kinderbetreuung, während Eltern nur einen Teil bezahlen müssen. Für die Kinder unter 3 Jahren gibt es in Dänemark verschiedene Betreuungsformen: Krippen (vuggestuer) speziell für Kinder unter 3 Jahren, die Kindertagespflege (dagpleje) als regulierte häusliche Betreuung in familiärer Umgebung und altersübergreifende Einrichtungen (aldersintegreret institution) für Kinder von 0 bis 6 Jahren.
Pflichtbesuch und Kindergeldkürzung als integrationspolitisches Instrument
Dänemark sichert den Zugang sozial benachteiligter Kinder zur FBBE durch ein umfassendes System sozialer Absicherung. Einkommensabhängige Beiträge mit bis zu 100 % Ermäßigung für einkommensschwache Familien, Geschwisterrabatte von 50 % ab dem zweiten Kind sowie verpflichtende Sprachförderangebote für Kinder mit Förderbedarf bilden die Grundlage. In sozial belasteten Gebieten werden zusätzliche Ressourcen bereitgestellt, darunter intensivere Elternarbeit, kostenlose Mahlzeiten und gezielte Förderprogramme. Seit 2018 sind Familien, die in sozialen Brennpunkten leben, gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder ab dem ersten Lebensjahr in eine Kita zu schicken; bei Nichtbeachtung kann das Kindergeld gestrichen werden.
Frankreich: Institutionalisierte Kinderbetreuung als republikanisches Projekt
Frankreich gilt neben den skandinavischen Ländern als eines der EU-Länder mit dem stärksten staatlichen Engagement in der Familienpolitik. Das Land blickt auf eine mehr als 140-jährige Tradition der institutionalisierten Kinderbetreuung zurück. Bereits 1881 wurden hier die ersten Vorschulen gegründet. Das Konzept der République prägt fundamental das Verständnis von Bildung als nationales Projekt der Gleichheit und Integration. Die laizistische Tradition Frankreichs definiert Bildungseinrichtungen als Orte der gesellschaftlichen Wertebildung. Kinder werden traditionell sowohl als private als auch als öffentliche Ressource betrachtet. Sie repräsentieren ein "gemeinsames Gut" und den "Reichtum der Nation" [16], was bestimmte Verantwortlichkeiten gegenüber ihnen impliziert. Diese langjährige Tradition erklärt die breite Akzeptanz von institutioneller Kinderbetreuung in Frankreich.
Das System der FBBE in Frankreich ist zweigeteilt [17]. Die Kinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahren (accueil du jeune enfant) wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Solidarität und Familie reguliert. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die kostenlose Vorschule (école maternelle) hingegen ist seit 2019 für Kinder ab 3 Jahren verpflichtend. Sie ist in Struktur, Verwaltung und Pädagogik vollständig in das französische Schulsystem eingebunden und untersteht dem Bildungsministerium. Vorschullehrkräfte haben den gleichen Status und die gleiche Ausbildung wie Grundschullehrkräfte. Die écoles maternelles haben an 4 Tagen pro Woche zwischen 8:30 und 16:30 Uhr geöffnet – der Mittwochnachmittag bleibt frei –, ergänzt durch zusätzliche Freizeitangebote bis 18:00 Uhr. In sozial benachteiligten Gebieten wird eine frühere Aufnahme ab 2 Jahren besonders gefördert.
Differenziertes System der Kinderbetreuung
Der französische Wohlfahrtsstaat zählt nach Esping-Andersen zum konservativ-korporatistischen Regimetyp. Im Gegensatz zu den nordischen Ländern war die Betreuungsinfrastruktur für Kleinkinder in Frankreich lange Zeit weniger stark ausgebaut. Diese Lücke wurde seit den 1990er-Jahren durch verschiedene Maßnahmen geschlossen. Inzwischen hat sich der Fokus der französischen Familienpolitik verschoben – weg von einer traditionell geburtenorientierten Ausrichtung hin zu einer Politik, die verstärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Mittelpunkt stellt [18]. Heute verfügt das Land über ein differenziertes System der Kinderbetreuung, das verschiedene Altersgruppen und Betreuungsformen umfasst. 57,2 % der Kleinkinder unter 3 Jahren befinden sich in institutioneller Betreuung [19]. Fast 60 % der französischen Mütter arbeiten in Vollzeit [20].
Die individuelle Betreuung ist die wichtigste formelle Betreuungsform für Kinder unter 3 Jahren. Sie besteht aus Tagesmüttern (assistantes maternelles) und Kindermädchen (assistante maternelle à domicile), die hauptsächlich von privaten Arbeitgebern, aber auch von Gemeinden (Tagesmütter in Familienkrippen), Vereinen oder zugelassenen Unternehmen beschäftigt werden. 33,7 % der unter 3-Jährigen nutzte 2021 eine dieser Betreuungsformen [21]. Die in anderen europäischen Ländern vorherrschende Betreuung in Einrichtungen (crèches) ist in Frankreich weniger verbreitet. Familien können bei Kosten für die Kinderbetreuung vom Staat und von Familienbeihilfekassen (CAF) unterstützt werden. Die Höhe der Unterstützung orientiert sich am Einkommen der Familien. Die französische Regierung hat jüngst bedeutende Reformen des Betreuungssystems in Angriff genommen. Im Januar 2025 wurde ein öffentlicher Dienst für die frühe Kindheit (service public de la petite enfance) eingerichtet, mit dem Ziel, bis 2027 zusätzliche 35.000 Betreuungsplätze zu schaffen. Die für die FBBE zuständige Verwaltung wird neu organisiert. Die Gemeinden werden zu den Hauptorganisatoren für das Angebot der frühkindlichen Bildung und Betreuung [22].
Dänemark, Frankreich, Deutschland: drei Antworten auf dieselbe Herausforderung
Der vergleichende Blick auf frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland, Dänemark und Frankreich zeigt, wie stark FBBE-Systeme durch wohlfahrtsstaatliche Traditionen, gesellschaftliche Leitbilder und politische Steuerungslogiken geprägt sind. Dabei offenbaren sich nicht nur Unterschiede im Ausbaugrad und in der institutionellen Gestaltung, sondern auch im normativen Verständnis von Kindheit, Elternschaft und staatlicher Verantwortung.
Dänemark steht exemplarisch für ein universalistisches, steuerfinanziertes Modell mit hohem Gleichstellungsanspruch und umfassendem Zugang ab dem Säuglingsalter.
Frankreich verbindet eine lange Tradition staatlicher Bildungseinrichtungen mit einem differenzierten Betreuungsangebot, das durch neue Reformen weiter gestärkt werden soll.
In Deutschland bleibt der Ausbau trotz eines steigenden Betreuungsbedarfs und rechtlicher Anspruchsgrundlagen in Teilen hinter gesellschaftlichen Entwicklungen zurück.
Moderne Betreuungspolitik verbindet Bildung, Soziales und Gerechtigkeit
Zugleich sind in der deutschen öffentlichen Debatte immer wieder Kritikerinnen und Kritiker zu vernehmen, die die frühkindliche Betreuung außerhalb der Familie pauschal als schädlich ansehen. Jene mahnenden Stimmen verfangen in Deutschland mit seinem konservativ-korporatistischen Wohlfahrtssystem und ideologisch aufgeladenem Mutterbild in besonderem Maße. Diese Perspektive verkennt jedoch, dass kindliches Wohlbefinden nicht allein von der Betreuungsform, sondern maßgeblich von deren Qualität und sozialer Einbettung abhängt.
Internationale Vergleiche machen deutlich, dass eine zukunftsfähige FBBE-Politik integrativ gedacht werden muss: als Teil einer aktiven Sozial- und Bildungspolitik, die qualitativ hochwertige Angebote mit sozial gerechtem Zugang verbindet und dabei sowohl kindliche Entwicklungsbedarfe als auch elterliche Lebensrealitäten ernst nimmt.
Die Bewältigung aktueller Herausforderung gelingt nicht durch eine Rückkehr zu überkommenen Leitbildern, sondern durch die Weiterentwicklung öffentlicher Infrastrukturen, die Vielfalt ermöglichen, soziale Teilhabe sichern und Chancengleichheit von Anfang an fördern. Der Blick auf unsere Nachbarländer zeigt, wie es gehen kann.
Frühe Bildung, Betreuung und Erziehung im internationalen Vergleich:
Deutschland
- Trotz Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem ersten Lebensjahr liegt die Betreuungsquote unter drei Jahren bei nur 37,4 %.
- Es bestehen starke Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in Bezug auf Verfügbarkeit, Öffnungszeiten und Nutzung.
- Das System ist föderal organisiert und stark von freien Trägern geprägt.
Dänemark
- Kinder haben ab der 26. Lebenswoche einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz.
- Mit einer Betreuungsquote von 69,9 % bei unter 3-Jährigen gehört das Land zur europäischen Spitze.
- Die Betreuung ist ganztägig, staatlich finanziert und kommunal organisiert.
- Sie ist fest in das sozialdemokratische Wohlfahrtsmodell eingebettet und zielt auf die vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern im Berufsleben.
Frankreich
- Frankreich bietet ein zweigeteiltes System mit individueller Betreuung für unter 3-Jährige und einer verpflichtenden Vorschule ab dem dritten Lebensjahr.
- Die Vorschule ist Teil des staatlichen Bildungssystems, ganztägig geöffnet und kostenfrei.
- Kinderbetreuung wird als Teil des nationalen Bildungs- und Integrationsauftrags verstanden.
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Erschienen in: Kinderärztliche Praxis, 2026; 97 (1) Seite 48-52
